Ausflug auf den Kartoffelacker + Update vom 28.04.26

Die 3a verbrachte einen halben Vormittag auf dem Kartoffelacker der Familie Hauß. Nach einer kurzen Einführung zur Kartoffel über die Unterschiedlichkeit und Verwendung der Sorten, durften die Kinder auf einem extra für sie vorbereiteten Feld drei verschiedene Kartoffelsorten setzen.Auch hier galt es verschiedene Vorgaben wie Setztiefe und Abstände zu beachten. Anschließend gab es noch eine kurze Einführung in die Maschinenkunde und eine süße, leckere Überraschung in Form von selbst gebackenen Muffins. Nun mussten wir die Reihe ´n noch ordentlich mit Folie abdecken. Wir hoffen nach den Osterferien die ersten Pflanzen besichtigen zu können. Zur Ernte im Juni hoffen wir dann natürlich auf einen reichlichen Ertrag. Vielen Dank an Familie Hauß für diese tolle Aktion.

Am 28.04. besuchte die 3a erneut den Kartoffelacker, um gemeinsam mit Herrn Hauß die jungen Pflanzen zu kontrollieren. Herr Hauß erklärte uns viele Dinge, die es nun auf den Weg zur Ernte zu beachten gilt. Ein richtiger Profi halt.

Wusstest du…

… das man rohe Kartoffeln essen kann, aber nicht so viele, sonst gibt es Bauchschmerzen.

… das die Kartoffel ein Nachtschattengewächs ist?

… das die Kartoffel aus Südamerika kommt und anfangs in Europa sehr unbeliebt war?

… aus einer Saatkartoffel 10-15 neue Kartoffeln wachsen können.

… es über 4.000 Sorten gibt?

… Kartoffeln in Deutschland immer weibliche Vornamen haben?

… und die beliebtesten Sorten Linda, Annabelle, Laura oder Adretta heißen?

… Kartoffeln nach 120 Tagen erntereif sind?

… wenn Kartoffeln blühen, sie oft gestresst sind?

Die Kartoffelernte

Mit Beuteln und Handschuhen ausgerüstet ging es für uns am 18.06. zur Ernte auf den Kartoffelacker. Grabgabeln hatte für uns Frau Hauß mitgebracht. Top motiviert mit der Aussicht auf reichlich Beute gruben sich die fleißigen Schülerhände in die Kartoffelreihen. Schnell füllten sich die Beutel, so dass man sie kaum mehr tragen konnte, so groß war der Ertrag. Es war schön zu sehen, wie ertragreich sich die Mutterkartoffel vermehren konnte.

Zum Abschluss der Kartoffelreihe hieß es nun nach der Ernte, diese zu verkochen. Frau Kopf und Frau Zähringer erklärten sich bereit bei der Zubereitung von Pellkartoffeln und Reibekuchen zu helfen. Hierfür ein herzliches Dankeschön.